Elektrische Fussbodenheizungen

Der Boden bleibt trotz Heizung kalt?

Wir schaffen Abhilfe. Mit unserem Thermografiesystem suchen und finden wir die Fehlerstelle in elektrischen Bodenheizungen sowie Rampen-  und Abflussheizungen. Die Reparatur ist dann verhältnismässig einfach.

Wassergeführte Heizungen lassen sich ebenso auf Leckstellen untersuchen. Hier sind jedoch umfangreiche Vorbereitungen nötig.  Welche Maßnahmen ergriffen werden, muß vor Ort geklärt werden.

Nachfolgend wird die Vorgehensweise bei Elektroheizungen näher erläutert:

Ortung derHeizungsfehlerstelle mit Wärmebildkamera

Fehlerstelle leuchtet

Lokalisieren der defekten Heizleiter mit der Wärmebildkamera, zu sehen ist der Überschlag an der Fehlerstelle der Heizleitung im Bild oben Mitte.

Heizleiter freigelegt, schadhafte Stelle lokalisiert und dokumentiert.

Fehlerstelle gefunden

Boden an der Fehlerstelle eröffnet und die Heizleitung freigelegt.

Heizleiter ist repariert und die Heizung geprüft mit Protokoll und Garantie auf die Reparatur

repariert und geprüft

Fehlerstelle repariert, geprüft, probeweise in Betrieb genommen und Protokoll erstellt. Der Fliesenleger kann kommen….

Ablauf:

Vor Beginn der eigentlichen Fehlerortung ist es notwendig, den Zustand der defekten Heizung kennenzulernen. Mit etlichen Messungen von Widerstand und Isolation ist zum Teil schon erkennbar, wie der Fehler aussieht. Die Heizung wird jetzt mit einem Stoßstromgenerator belastet. An der defekten Stelle erfolgt ein Überschlag. Die Wärmeentwicklung dieses Lichtbogens läßt sich nun mit einer Wärmebildkamera orten. Die Kunst besteht darin, nicht die gesamte Heizung durch die Belastung des Generators zu zerstören. Je empfindlicher sich nun ein Thermografiesystem, -darum handelt es sich bei einer Wärembildkamera,- einstellen lässt, um so schneller kann der Generator wieder ausgeschaltet werden. Die lokalisierte Fehlerstelle wird nun markiert. Dann kommt grobes Gerät zum Einsatz. Die Fliesenfugen werden geschnitten, die entsprechenden Fliesen herausgenommen und die darunterliegende Kleberschicht, eventuell auch die Ausgleichsmasse aufgeschlagen, bis die Leitungen frei vorliegen. Im Verlauf dieser Arbeit erfolgt auch die Bewertung der Einbauumstände. Gelegentlich lassen sich Rückschlüsse auf die Ursache der Beschädigung ziehen. Ist die Leitung frei, wird das defekte Stück entfernt, die Adern freigelegt und abisoliert und nochmals eine Kontrollmessung gemacht. Taucht kein weiterer Fehler auf, kann repariert werden. Die Verbindung der Adern und deren Isolation erfolgt durch besondere Verfahren, die sich im Laufe der Jahre bewährt haben. Der nächste Schritt besteht im vorbereiten des Kleberbettes für den Fliesenleger. Dies hat dahingehend großen Stellenwert, weil an der geöffneten Stelle nach der Protokollierung kein Gewerk Stemm- oder Schleifarbeiten ausführen darf. Die Gefahr nachträglicher Beschädigung ist zu groß. Ist dieser Punkt erledigt, wird gemessen. Wichtigster Punkt: Isolation. Ist die Heizung neu verlegt, muß der Isolationswert des Herstellers erreicht werden. Danach Leiterwiderstand, angelegte Spannung und der aufgenommene Strom. Liegen diese Werte im Rahmen der Herstellerangaben, kann der Fliesenleger verständigt werden. Mit der Übergabe des Meßprotokolles ist die Reparatur dann beendet. Im Grunde gilt diese Vorgehensweise für alle elektrischen Bodenheizungen, ob Rampenheizungen, Gehwegheizungen oder Raumheizungen über den Boden oder Wand und Decke. Wassergeführte Heizungen lassen sich auf gleiche Weise prüfen. Lediglich die Reparaturmaßnahme schaut ein bisschen anders aus….. Mit Ausnahme alter Teilspeicherheizungen, die ohne Schutzgeflecht oder Erdleiter ausgeführt wurden, lassen sich alle anderen Heizsysteme mit dieser Technik reparieren.